Vereinsausflug nach
Namibia 2007
Ein Traum geht in Erfüllung!
Windhoek
Unsere Anreise nach Namibia erfolgte per Nachtflug von Düsseldorf über München nach Windhoek. Dort kamen wir am Morgen
des 02.06. um 6:25 an. Nach kurzer Erholung im Kalahari Sands Hotel wurde die Hauptstadt Windhoek mit ca. 240.000
Einw. erkundet. Ein Spaziergang durch die Stadt führte zur "Alte Feste", eine 1892 vollendete Festung mit dem
Reiterdenkmal das an die Gefallenen der Schutztruppe bei der Niederschlagung der Herero-Aufstände von 1904 erinnert.
Vorbei an der von 1907 bis 1910 errichteten Christuskirche im neoromanischen Stil mit einigem gotischen Beiwerk,
erreichten wir den Tintenpalast, heutiger Sitz des Parlaments.
Dort wurden wir Zeuge einer Herero-Hochzeit.
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Christuskirche 1907
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Dt. Reiterdenkmal
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Unser Vorprogramm, die Sossusvlei Tour, begann am nächsten Tag gegen 9.00 Uhr. Ziel war die Namib-Naukluft-Logde,
gelegen im Zentralgebiet der Namib-Wüste und Ausgangsbasis zu den größten Dünen der Welt. Die Fahrt führte zum
Gamsberg, dem Spreetshoogte Pass über Solitaire zur größten Wüste Namibias dem Namib-Naukluft-Park. Naturbelassene
Straßen führten durch Buschland, bizarre Berge und Steinwüsten zur Lodge. Ein schöner Sonnenuntergang mit vielen
Fotomotiven hat den Tag ausklingen lassen. Der sternenbedeckte Himmel hat erahnen lassen, welches Astronomieerlebnis
auf uns wartet.
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Namib-Naukluft-Logde
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Sonnenuntergang in der Loge
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Am nächsten Morgen, es ist der 04.Juni, geht es bereits vor Sonnenaufgang zum Sossusvlei zu den größten Dünen der Welt.
Das rotgoldene Sandmeer der Dünen-Namib ist ca. 5 Mio. Jahre alt und eines der jüngsten geologischen Formationen
Namibias. Auf ca. 34.000 km² türmen sich Dünen bis zu 350 m hoch zu einer fantastischen Wüstenlandschaft.
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Dünen in der Namib
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noch mehr Dünen
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Swakopmund und Namib
Swakopmund ist der nächste Stopp. Die Fahrt geht in Richtung Norden entlang dem Namib-Naukluft-Park.
Grassteppen, Steinwüsten wechseln sich ab mit Berglandschaft und Buschland. Gelegentlich sind auch Strauße,
Antilopen und Geparde zu sehen. Wir kommen in den Ort Walvis Bay, direkt am Atlantik gelegen und bestaunen die
Vogelwelt. Vorwiegend Flamingos und Pelikane tummeln sich in einer natürlichen Lagune die mehr als 120.000 Vögel
zählt. Nach 30 km erreichen wir Swakopmund. Geschäfte und Straßen tragen deutsche Namen, es wird in vielen
Geschäften deutsch gesprochen, wir übernachten im Hotel "Deutsches Haus".
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Bebo und Michael
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Frühstück in der Wüste
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Auf dem Weg zu unserer Astro-Farm besuchen wir Cape Cross an der Skelettküste. Hier befindet sich eine der größten
Zwergpelzrobbenkolonien der Atlantikküste mit mehr als 100.000 Robben. Auch die Vergangenheit wird auf unserer
Reise sichtbar. In der Nähe von Kalkfeld befinden sich im gelblichen Sandstein Fußabdrücke die Dinosaurier hier
vor 150 Mill. Jahre hinterlassen haben.
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Flamingos
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Zwegpelzrobben
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Es war bereits dunkel als wir am Abend des 6. Juni das Ziel unserer Reise, die Farm am Fuße des Waterberg,
erreichen. Der erste Blick ins All ließ uns den Atem stocken. Die Milchstraße mit Jupiter reichte von Horizont
zu Horizont, wie man sie aus Bildern einschlägiger Fachzeitschriften nicht erahnen kann. Unsere Erwartungen wurden
übertroffen und die nächsten 10 Tage versprachen Astro-Beobachtungen und -Fotografie pur.
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Mond über der Namib
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Kreuz des Südens
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Ethosha Wildreservat
Aber da war noch etwas! Ein Meteorit im Norden des Landes. Den wollten wir in jedem Fall sehen. Es wurde ein Kurztrip
von 2 Tagen organisiert. Er führte uns zum Etosha National Park. Der Park besteht aus einem Wildreservat von
fast 23.000 km² und Etosha's imposanter Salz- /Lehmpfanne eine weite, flache Ebene von etwa 5.000 km² Größe.
Während der meisten Zeit des Jahres schimmert dieser weiße Salz- & Kalkschlamm in der Sonne; daher auch der
Name Etosha "der große weiße Platz von trockenen Wasser". Wild-Beobachtung und -Fotografie im Park und an
Wasserstellen machten den Kurztrip zu einem unvergesslichen Erlebnis.
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Hobba-Meteorit
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Tiere im Etosha-Park
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Tiere im Etosha-Park
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Tiere im Etosha-Park
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Die Rückfahrt zur Farm führte an Grootfontein vorbei. Hier liegt der Hoba-Meteorit, der mit 60 Tonnen nicht nur der
schwerste sondern auch der größte Meteorit der Erde ist, der je gefunden wurde. Vor ca. 80.000 Jahren schlug der
Meteorit auf der Erde auf. Er ist 3 m lang und 1 m dick und umfasst ein Volumen von 9 Kubikmeter.
Die Sterne
Nichts in Namibia ist so schön wie die Sterne. Wir konnten uns garnicht satt sehen und kämpften um jede minute Kuppelzeit.
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Omega Centauri
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Kl. Magelanische Wolke u. Centauri
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Milchstraße komplett
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Milchstraße mit Jupiter
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Nach ausgefüllten Nächten die ausschließlich der Astro-Beobachtung und der Astro -Fotografie vorbehalten waren ging
unsere Astro-Reise Namibia mit dem Rückflug am 16.Juni zu Ende.
Die Farm
Hier gilt es noch anzumerken, dass die Otjikaru - Farm eine Privatfarm ist. Der Besitzer verfügt auf der Farm über
eine private Sternwarte die uns während unseres Aufenthaltes zur Nutzung zur Verfügung stand. Dafür möchten wir an
dieser Stelle nicht nur dem Eigentümer der Farm (Herrn Mayer), sondern auch dem Verwalterehepaar Irmi und Clemens
Eppler für die herzliche Betreuung danken.
Franz Josef Kühmichel
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Einer von drei Bungalows und Hauptgeb.
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Privatsternwarte der Farm
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Familie Eppler
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Ein stück des endlosen Zauns
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Alle Bilder von GUFORC und Freunden des Vereins!
Weitereführende Links:
Otjikaru Farm
Fluggesellschaft LTU
Namibia Info Net
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